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Personen

Wir haben uns überlegt, ihnen einmal die Menschen vorzustellen, die im LUCY-Vorstand, teils seit vielen Jahren, im Ehrenamt Verantwortung tragen. Dies soll deutlich machen, dass wir keine „anonyme Managergruppe“ sind sondern Menschen, die mit viel Herzblut die Zielsetzung unseres Hilfswerkes erfolgreich seit vielen Jahren ehrenamtlich umsetzen. Wenn Sie zu Inhalten oder Personen Rückfragen haben, per e-mail oder telefonisch stehen wir gerne zur Verfügung.

geb.04.02.1953, wohnhaft in Lahr, leitender Chemiedirektor i.R.
„Wir sind einander nah durch die Natur, aber sehr entfernt durch die Bildung“ (Konfuzius)
Unsere drei Söhne haben das große Glück in Deutschland geboren zu sein. Sie haben alle eine sehr gute „Aus-Bildung“ genießen dürfen.
Bildung ist in der heutigen Zeit ein hohes Gut.
LUCY hilft, dass Mädchen, aber auch Jungen in einem der bevölkerungsreichsten Länder der Welt an Bildung teilhaben können und zu kritischen und verantwortungs-bewussten Bürgern erzogen werden.

geb. 1964, verheiratet und Vater von drei Söhnen. Selbstst. Medienspezialist, Dozent, Musiker und BC der Sozialen Arbeit. Tätig im LUCY Hilfswerk zunächst als Mediengestalter… dann kam der Tsunami und die aktive Mitarbeit erweiterte sich durch mittlerweile 13 Indienreisen. Seit 2005 Vorstandsmitglied.
Meine Motivation ist die Möglichkeit durch die inter-kulturellen Erfahrungen in Indien und dann wieder -hier bei uns in Deutschland - dem „ganz normalen Alltag etwas anders“ begegnen zu können. Dabei stelle ich immer wieder fest, das „unsere Probleme“ mitunter einem „jammern auf hohem Niveau“ gleichkommen. Zudem ist es eine schöne Erfahrung, vielen Menschen von der anderen Seite der Welt zu berichten.

Ich engagiere mich im LUCY- Kinderhilfswerk seit einer Projektreise im Jahr 2001, auf der ich die Sozialarbeit der Holy Cross Sisters in Delhi und Hazaribag kennenlernen durfte, die mich nachhaltig beeindruckt (hat). Vor dem Hintergrund, dass auch noch heute 27% der jungen Frauen vor ihrem 18. Geburtstag und 18% sogar vor dem 15. Geburtstag verheiratet werden, ist das Ziel des Hilfswerks, der Förderung der schulischen Ausbildung von Mädchen, zentral für ein selbstbestimmtes Leben von Frauen in Indien. Ich war viele Jahre als Referent in der Kinder- und Jugendhilfe tätig.

Ich komme aus und wohne in Ober-rimsingen, der "Heimat" von L.U.C.Y. .Seit etwa sechs Jahren arbeite ich als Heilpädagogin und Sozialmanagerin im Campus Christophorus Jugendwerk. Überzeugt hat mich bei LUCY die Idee, dass Hilfe auf Augenhöhe geleistet wird und das so konkret, dass keine Kosten im Sumpf der Verwaltung versinken. Regelmäßige Projektbesuche und der enge Kontakt zu den Schwestern, die die Projekte in die Praxis umsetzen und begleiten garantieren einfach, dass jeder Cent tatsächlich der Bildung junger Menschen in Indien zugute kommt. Vor kurzem durfte ich an einer der Projektreisen teilnehmen. Ich war gerührt und voller Bewunderung von der großen Menschenliebe, der Geduld, aber auch dem Durchsetzungsvermögen der Schwestern. Ich habe in der Begegnung mit den Kindern gesehen und erlebt, dass wir in der Lage sind, vielen jungen Menschen neue Lebensperspektiven zu geben. Das hat mich motiviert, mich auch auf anderer Ebene für LUCY zu engagieren.

59 Jahre, verh., zwei erwachsene Söhne, wohnhaft in Ihringen am Kaiserstuhl. Mein Ausbildungsweg führte über Bankkauffrau zur Dipl. Volkswirtin mit Ergänzung im Wirtschaftsjournalismus. Seit vielen Jahren engagiere ich mich ehrenamtlich im Breisacher Martin-Schongauer-Gymnasium und der Gemeinschaftsschule Neunlinden-Schule in Ihringen, gerade zu diesen Themen ist meine Meinung auch als Mitglied im Ihringer Gemeinderat gefragt. Bildung und damit gegenseitiges Verstehen ist wichtig, damit das Zusammenleben in jeder Gesellschaft gelingen kann. Leider gibt es immer noch Staaten, in denen dies keine Selbstverständlichkeit ist. Indien gehört dazu. Trotz großem Wohlstand vielerorts und enormem technischem und wissenschaftlichem Fortschritt gibt es kaum Teilhabemöglichkeit für Menschen aus den unteren Kasten. Kinder aus den sogenannten Dalit-Familie sowie leider viele Mädchen und Frauen aus fast allen Gesellschaftsschichten haben keinen Zugang zur Bildung. L.U.C.Y. hat sich dieses Themas angenommen und seit der großen Tsunamikatastrophe Ende 2004 (nach der wir mit Spenden u.a. von hiesigen Schulen den Wiederaufbau einer Schule im Südosten Indiens erreichen konnten) bringe ich mich gerne in den vielfältigen Projekten des Vereins mit ein.

geb. 1965, wohnhaft in Offenburg. Ich bin ausgebildete Kinderkrankenschwester und Erzieherin im Kleinstkindbereich. Mein Mann und ich haben zwei, mittlerweile erwachsene indische Töchter und haben auf diesem Weg Norbert Scheiwe und sein Kinderhilfswerk L.U.C.Y kennengelernt. Im Jahre 2001 übernahm ich das Schulgeld-Spendenkonto von Sr. Hermann-Josef, der damaligen Heimleitung des Holy-Cross Kinderheimes in Delhi und führe dieses seither in ihrem Sinne weiter.

Ich lebe mit meiner Familie in Oberrim-singen. Als Hebamme staune ich immer wieder über das Wunder der Geburt und begleite Familien während der besonderen Zeit der Schwangerschaft und nach der Geburt. Ich besuchte im Jahr 2015 zum ersten Mal mit dem LUCY-Hilfswerk das faszinierende Land Indien und wurde mit allen Sinnen von diesem Land und den beeindruck-enden Begegnungen, vor allem mit den Holy-Cross-Sisters, eingenommen. Aus Ideen werden Taten: das durfte ich im Jahr 2015 miterleben, als mit Hilfe des LUCY-Hilfswerks in Hazaribagh eine Frauenuniversität gegründet wurde. Dies ist nur ein Beispiel von vielen wunderbaren Projekten für
benachteiligte Menschen, vor allem Mädchen und Frauen, die mit Power und Engagement der Sisters, betreut werden. “Wenn du denkst, es ist ein Tropfen auf den heißen Stein, kann dennoch ein Fluss der Hoffnung entstehen.” Diesen Satz habe ich von einer der Holy-Cross-Sisters in Indien gehört und in meinem Herzen verankert. Nächstenliebe leben, ganz praktisch!

Jahrgang 1940, Diplom-Psychologe, Studium an der Johannes Gutenberg Universität Mainz, Promotion an der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf, Habilitation an der Universität zu Köln, Gründungsdirektor i.R. Institut für Kinder- und Jugendhilfe (IKJ), Mainz, Aktuelle Lehrtätigkeit an der Universität zu Köln, Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Forschungsschwerpunkte:
- Ressourcenorientierte Pädagogik ,
- Psychomotorik in der Erziehungshilfe, Diverse Publikationen und Buchveröffentlichungen.
Meine Motivation bei Lucy mitzuarbeiten ist: Lucy ist eine der sinnvollsten Organisationen, die ich kenne.
Die Vernetzung ist so formidabel wie das ehrenamtliche Leitungspersonal.

geb. April 1952, Dipl. Soz. Päd. (FH), Caritasrektor i.R. langjähriger Leiter des Campus Christ-ophorus-Jugendwerkes Oberrimsingen. Verheiratet, zwei Töchter. Adoptivvater, Gründer des LUCY-Hilfswerkes im Jahr 1993. Anlässlich einer Indienreise und des Besuches der indischen Heilig Kreuz Schwestern 1993 wurde ich mit der strukturellen aber auch ganz konkreten Benach-teiligung von Frauen und Mädchen konfrontiert.

Schon von Beginn an war ich der Meinung, dass die Förderung von Bildung das beste Mittel ist, dagegen etwas zu tun. Seit Gründung unterstützen wir die Sisters in diesem Anliegen und haben seither eine konstruktive Partnerschaft durch die Förderung vieler Projekte in aller 5 Provinzen aufgebaut.

  L.U.C.Y. Hilfswerk - Bildung für Kinder e.V. 2018